Hallo liebe Moderatoren,
hallo liebe Radiomacher,
wie ihr wisst, ist mir Transparenz sehr wichtig - gerade dann, wenn es innerhalb unserer Infrastruktur zu Problemen kommt.
Am Abend des 22.03.2026 bis in den Morgen des 23.03.2026 kam es zu einer ungewöhnlich hohen Zahl ungültiger und missbräuchlicher Anfragen auf Teile unserer Infrastruktur. Diese führten zeitweise dazu, dass einzelne Dienste nicht mehr zuverlässig erreichbar waren beziehungsweise legitime Anfragen verzögert oder nicht korrekt verarbeitet werden konnten.
Für einige Sender, die ihre Sendungen über uns beziehen, hatte das spürbare Auswirkungen. Betroffen waren unter anderem Teile der Auslieferung während der Lovetime sowie am Montagmorgen beim „Morgen mit Gernot“.
Was ist passiert?
Ab den Abendstunden wurden unsere API sowie weitere angebundene Dienste mit einer erhöhten Zahl ungültiger Anfragen belastet. Diese Anfragen mussten durch unsere Systeme verarbeitet und abgewehrt werden, was zeitweise zu einer spürbaren Zusatzlast führte.
In der Folge kam es dazu, dass nicht nur diese missbräuchlichen Zugriffe, sondern stellenweise auch reguläre Anfragen beeinträchtigt wurden. Das Problem lag also nicht in einer einzelnen Sendung oder einem einzelnen Sender, sondern in einer Belastungssituation innerhalb der technischen Infrastruktur.
Was wurde unternommen?
Um die Auswirkungen möglichst schnell zu begrenzen, wurden noch während der laufenden Störung einzelne Dienste umgestellt und technische Anpassungen vorgenommen. Dadurch konnten betroffene Abläufe in Teilen wieder stabilisiert werden.
Zusätzlich wurden kurzfristig Änderungen an der Plattform umgesetzt, um ähnliche Anfragen künftig früher abzufangen und die Belastung einzelner Systeme besser zu verteilen.
Aktueller Kenntnisstand
Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass Daten entwendet oder unbefugt abgegriffen wurden. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf eine gezielte Überlastung einzelner Dienste ab. Die Auswertung der Vorgänge läuft weiterhin.
Bitte an Betreiber externer Abruf- und Monitoring-Systeme (MAirList)
Im Rahmen der Analyse ist außerdem aufgefallen, dass einige externe Monitoring- oder Abrufsysteme sehr kurze Abfrageintervalle verwenden. Diese regulären Anfragen sind nicht mit dem Vorfall selbst gleichzusetzen, können in angespannten Situationen aber zusätzlich zur Last beitragen.
Daher möchten wir darum bitten, bestehende Prüf- und Abrufintervalle zu überprüfen und nur so häufig abzufragen, wie es technisch wirklich erforderlich ist.
Dies betrifft insbesondere den Station Monitor von MAirList.
Wie geht es weiter?
Wir beobachten die Lage weiterhin genau und werden zusätzliche Maßnahmen umsetzen, um unsere Infrastruktur widerstandsfähiger gegen vergleichbare Störungen zu machen.
Mir ist wichtig, auch solche Vorfälle offen anzusprechen. Es bringt niemandem etwas, Probleme kleinzureden. Gleichzeitig ist es mir ebenso wichtig zu betonen, dass bereits Gegenmaßnahmen ergriffen wurden und wir weiter an einer Stabilisierung und Absicherung arbeiten.
Vielen Dank für euer Verständnis.

